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2008-04-13

günther chromecek sorgt für nachwuchs im schweizer skispringen

das tut gut. das schweizer skispringen vermeldet endlich wieder mal eine gute nachricht nach den hiobsbotschaften (schuster und schödler weg, künzle wird neuer cheftrainer) der letzten zeit. günther chromecek - erfolgstrainer der österreichischen kombinierer rund um felix gottwald - kehrt aus der sportlichen frühpension zurück und übernimmt die wichtige nachwuchsarbeit im schweizer skiverband. damit verfügen die schweizer endlich wieder über einen top-mann, der sich um die jungen skispringer kümmern wird. chromecek, der die verhältnisse in der schweiz aus seiner früheren tätigkeit als kombinierer trainer bestens kennt, ist bekannt für seine sensibilität im umgang mit seinen schützlingen, fachlich und menschlich ein riesengewinn für das schispringen in der schweiz. den umgang mit dem problem der eher dünn gesäten zahl an talenten ist chromecek gewohnt, denn auch in österreich ist die zahl an nachwuchsathleten in der nordischen kombination verschwindend klein. was günther chromecek daraus gemacht hat, kann an den erfolgen der österreichischen kombinierer abgelesen werden. hopp schwiiiz!

2008-04-09

neue ordnungen im skispringen - und heiligt der zweck alle mittel?

so... es hat sich also schon heftig gedreht, das trainer-karusell im skispringen. werner schuster neuer chef in deutschland, dahinter stefan horngacher als mann in der 2. reihe und heinz kuttin weg vom dsv. schödler vom schweizer skispringer-nachwuchs zu den russen von steiert, hannu lepistö (wieder mal) eher unfreiwillig nicht mehr trainer von adam malysz, dafür steigt der co-trainer lukas kruczek auf den trainer-thron. martin höllwarth hängt seine sprungski an den nagel und übernimmt das traineramt in estland. der bis dato unbekannte martin künzle ersetzt den vorzeitig abgewanderten werner schuster in der schweiz - das eidgenössische skispringen setzt nach schusters bruch des rütli schwurs also wieder auf einen inländischen trainer. ari-pekka nikkola macht in slovenien matjaz zupan platz.

und was machen die finnen? bis dato ist noch kein nachfolger für tommi nikunen gefunden. das jahr 1 nach janne ahonen wird sicher kein leichtes für den zukünftigen finnen-chef und die sache mit harri olli in oberstdorf ist sicher auch noch nicht ganz ausgestanden. mit hannu lepistö und ari-pekka nikkola wären 2 erfahrene männer aus finnland wieder frei - man darf gespannt sein!

heinz kuttin hat ja nach seinem rauswurf beim dsv dampf in diversen medien abgelassen (viele hat das gottseidank aber nicht interessiert!)- kuttin hatte ja sich selbst und via rudi tusch schon unter der saison vehement für das amt des bundestrainers im deutschen skispringen beworben und dabei nicht mit kritik an peter rohwein und anderen funktionären gespart. dieses verhalten hat sich nun doppelt gerächt: kuttin ist jetzt weder bundestrainer noch hat er seinen posten als stützpunkttrainer behalten. eventuell war die trennung des dsv von kuttin eine bedingung für werner schuster - wir wissen es nicht. sollte dies der fall sein, dann wäre es aber als vorsichtsmassnahme von schuster nur allzu verständlich, denn wer lässt sich gerne öffentlich ans knie pinkeln? Und dass kuttin das gerne macht, hat er in der vergangnenen saison bewiesen. zum glück heiligt der zweck nicht immer die mittel!

2008-03-25

schuster neuer chefcoach im deutschen skispringen

so, die katze ist aus dem sack - werner schuster ist neuer cheftrainer der deutschen skispringer. und wie nicht anders erwartet - rudi tusch muss gehen und heinz kuttin bleibt (vorerst) stützpunkttrainer. damit kommt richtig bewegung ins trainerkarusell, denn damit stehen die schweizer skispringer rund um simon amann und andreas küttel erstmal ohne coach da. gratulation den deutschen skiverband zu diesem mutigen schritt - auch wenn damit dem skispringen in der schweiz ein schwerer schlag versetzt wird. aber dass soll nicht sorge des dsv sein und die coolen skispringer aus der schweiz werden sich sicherlich auch auf einen neune mann am schanzentisch gut einstellen. jetzt wird es spannend, welche veränderungen werner schuster auch in den strukturen bewirken kann - geht es den stützpunkttrainern kuttin und horngacher an den kragen? schaum mer mal, dann sehn mers eh!

2008-03-23

werner schuster neuer cheftrainer der deutschen skispringer

... so, frohe ostern und für das skispringen in der schweiz zeichnet sich der nächste herbe verlust ab - der bisherige cheftrainer werner schuster gilt als neuer favorit für die nachfolge von peter rohwein als cheftrainer der deutschen skispringer. für das skispringen in deutschland sicher ein gewinn, gilt doch werner schuster als einer der am besten ausgebildeten und fachlich versiertesten skisprungtrainer der welt. für das schispringen in der schweiz wäre dies jedoch der nächste rückschlag, nachdem berni schödler zu den russen rund um wolfgang steiert wechselt und guido landert seine skisprungskier an den berühmten nagel gehängt hat. nach einer relativ erfolgreichen saison eins nach schödler werden sich simon amann und andreas küttel wohl erneut an einen neuen trainer gewöhnen müssen. dennoch scheint die variante mit schuster an der spitze der deutschen skisprung nationalmannschaft eine vielversprechende zu sein - werner schuster lebt skispringen wie fast kein anderer, analysiert sachlich und nüchtern und vor allem - was gerade in deutschland bitter notwendig erscheint - er leidet nicht an profilierungssucht und geltungsdrang. sollte die wahl auf schuster fallen, dann bleibt zu hoffen, dass es ihm auch gelingt, sich aus den intrigen und machtspielchen in den eigenen reihen rauszuhalten bzw. durch den oft zitierten schnitt im system sich dieser störfaktoren zu entledigen (einige namen dazu sind in älteren beiträgen zu finden) - aber bitte nicht in die schweiz entsorgen!

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