... hmmm. toni innauer feiert am 1. april seinen 50. geburtstag. und just vor diesem bringt er sich selbst als neuer chefstratege für das deutsche skispringen nach den olympischen winterspieln in vancouver 2010 ins spiel. für einen aprilscherz ist diese wortmeldung von innauer genau richtig getimed. für eine ernst gemeinte absichtserklärung aber nicht. damit eröffnet er um gut 2 jahre zu früh eine diskussion und bietet raum für spekulationen und nährboden für gerüchte, die ihn wahrscheinlich ab heute für die nächsten 2 saisonen ständig begleiten werden. ob er damit sich und dem skispringen in österreich einen guten dienst erwiesen hat, wird sich in zukunft zeigen. mika kojonkoski musste sein symphatien für das cheftraineramt bei den deutschen skispringern wieder dementieren - auch er hatte seinen namen trotz eines gültigen vertrages in norwegen ins spiel gebracht, als es um die nachfolge von peter rohwein ging - und für verwirrung vor allem auch in den eigenen reihen gesorgt. diese strategie zur steigerung des eigenen markwertes in verhandlungen ist nicht neu - dass sie von jemandem wie innauer aber angewandt werden könnte, schon. die frage, ob toni innauer das wirklich nötig hat, kann und wird an dieser stelle nicht versucht zu klären. aber dass er diese aussage einfach so gemacht hat - ohne irgendeinen hintergedanken, ohne ein strategisches ziel zu verfolgen - das darf bezweifelt werden. oder wird innauer etwa schon alt? april,april - alles gute zum 50sten geburtstag, toni!
2008-03-31
geht toni innauer nach deutschland?
2008-03-23
werner schuster neuer cheftrainer der deutschen skispringer
... so, frohe ostern und für das skispringen in der schweiz zeichnet sich der nächste herbe verlust ab - der bisherige cheftrainer werner schuster gilt als neuer favorit für die nachfolge von peter rohwein als cheftrainer der deutschen skispringer. für das skispringen in deutschland sicher ein gewinn, gilt doch werner schuster als einer der am besten ausgebildeten und fachlich versiertesten skisprungtrainer der welt. für das schispringen in der schweiz wäre dies jedoch der nächste rückschlag, nachdem berni schödler zu den russen rund um wolfgang steiert wechselt und guido landert seine skisprungskier an den berühmten nagel gehängt hat. nach einer relativ erfolgreichen saison eins nach schödler werden sich simon amann und andreas küttel wohl erneut an einen neuen trainer gewöhnen müssen. dennoch scheint die variante mit schuster an der spitze der deutschen skisprung nationalmannschaft eine vielversprechende zu sein - werner schuster lebt skispringen wie fast kein anderer, analysiert sachlich und nüchtern und vor allem - was gerade in deutschland bitter notwendig erscheint - er leidet nicht an profilierungssucht und geltungsdrang. sollte die wahl auf schuster fallen, dann bleibt zu hoffen, dass es ihm auch gelingt, sich aus den intrigen und machtspielchen in den eigenen reihen rauszuhalten bzw. durch den oft zitierten schnitt im system sich dieser störfaktoren zu entledigen (einige namen dazu sind in älteren beiträgen zu finden) - aber bitte nicht in die schweiz entsorgen!